Die Lebensmittelmotte
Die Lebensmittelmotte (auch Küchenmotte oder Speisemotte geannt)
sind ca. 1 bis 1,5 cm groß und sind leicht an der markanten Flügelfärbung zu
erkennen.
Auf dem Vorderflügeln sind meist bronzefarbene Binden auf silberfarbenem Grund und
die Larven sind gelblich-weiß gefärbt.
Ein Befall durch Lebensmittelmotten ist nicht nur unappetitlich,
sondern auch sehr gesundheitsgefährdend. Durch ihre hohe Aktivität der Larven bei
der Fresstätigkeit und deren viele Ausscheidungsprodukte, werden die Lebensmittel
sehr schnell verdorben und somit schlecht. Der Befall von den Lebensmitteln kann zu
allergischen Reaktionen, Schleimhautreizungen und Darmerkrankungen führen. Da die
Lebensmittelmotten weit verbreitet sind, sind diese Schädlinge auf Gewürzen,
Getreideprodukten, Nudeln, Tees, Schokoladen, aber auch in Trockenfutter für
Haustiere zu finden.
Hier können sich die Larven immer gut entwickeln und darum ist hier drauf besonders
gut zu achten.
Ein Lebenmittelmotten Weibchen legt bis zu 200 Eier in der unmittelbaren Nähe von
Lebensmitteln. Die Larven der Motte schlüpfen schon kurze Zeit später und beginnen
sofort mit dem Fraß. Anschließend wandern die Larven umher um sich ein ideales
Versteck für die Verpuppung zu suchen.
Schlupfwespen sorgen in der Mottenbekämpfung dafür
das sich die Motteneier garnicht erst entwickeln können da die Mottenlarve bereits
im Ei von der Schlupfwespe getötet wird.
Bei Zimmertemperatur beginnt die Verpuppung bereits schon etwa nach 4 Wochen nach dem schlüpfen aus dem Ei, nach weiteren 10 Tagen schlüpft schon wieder die nächste Generation an Motten. Dieser Kreislauf wiederholt sich wenn man nichts dagegen unternimmt unaufhörlich.
Der häufigste Grund für einen Mottenbefall ist die falsche Aufbewahrung und überlagerung von Lebensmitteln. Lebensmittel sind bereits beim Einkauf auf Mottenbefall hin zu untersuchen. Gerade in dunklen Kühlen Lagerhäusern in welchen die Lebensmittel oftmals gelagert werden, fühlt sich die Lebensmittelmotte wohl. Mottenbefall erkennen sie am eindeutigsten an versponnenen Kotkrümmeln, Spinnfäden oder Fraßschäden an der Verpackung.



